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AUS UNSERER GEMEINDE

  Pfarrbüro im Pfarrhaus Altbachgasse 1.  

 Öffnungszeiten des Pfarrbüros:  Di. 14 – 16 Uhr; Fr. 10 – 12 Uhr

 Das Gemeindebüro ist vom 22.12.2019 bis 06.01.2020 geschlossen.

 

Unsere Vertretungs-Pfarrerin Frau Birgit Gobat-Bernhard ist erreichbar unter Tel. 06244-905373, Sprechzeiten nach Vereinbarung.  

  

Bei Sterbefälle und Notfällen wenden Sie sich bitte an:

in der Zeit vom:

 

17.02. bis 23.02.2020 Pfarrer Markwart Weise Telefon: 06242-9900963

 24.02. bis 01.03.2020 Pfarrer J.U. Arndt Telefon: 06242-7179

 02.03. bis 08.03.2020 Pfarrerin Birgit Gobat-Bernhard Telefon: 06136-9542204

 09.03. bis 15.03.2020Pfarrer J.U. Arndt Telefon: 06242-7179

 

 

 

NEU AUF DER HOMEPAGE 

                         

 (Hier finden Sie aktuelle Änderungen der letzten 14 Tage)

     

- Gottesdienste und Termine bis 15.3..2020

- neuer Gemeindebrief / Geleit


 


 

 

 


 

GELEIT

Liebe Gemeinde,

‚Ich kann nicht mehr‘ – ‚Doch, du kannst‘ ... Haben auch Sie Erfahrungen mit diesen beiden Sätzen? Unser Leben hält so manches für uns bereit. Enttäuschungen, Glücksgefühle, Angst und Liebe, Leere und Erfüllung. Manchmal ist es kaum auszuhalten. Wir sind froh, wenn unser Leben in guten Bahnen verläuft, alles wie vorgesehen eintritt und uns nichts verunsichert. Beim Propheten Elia erscheint es dagegen so, als habe er damals eher seine ganz persönliche Achterbahn gesucht. Er verteidigte den Glauben an seinen Gott in Israel, so gut er konnte. Das Königsehepaar war davon allerdings wenig angetan. Sie wollten dem Volk ein Leben geben, das in klaren und einfachen Bahnen verläuft. Das Volk fand die Erfüllung eines guten und schönen Lebens in rauschenden Festen, ohne dass Regeln und Vorschriften eines Gottes immer wieder Herausforderungen an geschichtliche Erinnerungen und die Folgen ihres Handelns stellten. Dagegen protestierte Elia im Namen seines Gottes. Denn er hatte sein Volk aus der

Sklaverei befreit und sie in ein Land geführt, das alle Voraussetzungen für ein gutes Leben bot. Dabei ging es Elia um mehr als bloße Dankbarkeit dafür. Die Einhaltung der Gebote versprach ein gutes Leben untereinander mit Gott an ihrer Seite. Elia begab sich dafür auf seine ganz persönliche Lebensachterbahn und forderte die falschen Propheten und ihren König heraus. Aber kaum hat Gott seine Gnade und Macht erwiesen, hat es nach langer strafender Trockenheit regnen lassen und damit das Leben gefördert, da werden Elia alle Illusionen auf Ruhe genommen. Mag der König Ahab das Gottesurteil auf dem Berg Karmel und den Tod seiner 450 Baalspriester als einen Hinweis dafür hingenommen haben, dass es nur einen Gott, den Gott Israels, gibt; seine heidnische Frau, die Königin Isebel tut es nicht. Die Niederlage reizt sie und provoziert ihren Zorn und ihre Rache herauf. Den Tod ihrer Propheten soll Elia mit seinem Leben bezahlen. Bis dahin war ja alles gut gegangen, aber wo ist die Garantie, dass er auch das wieder überstehen wird?

Auch, wer viele gute Erfahrungen mit seinem Gott gemacht hat, kann sich nie ganz sicher sein, dass ihm nichts ernsthaft Schlimmes passieren kann. Dem Frieden traut Elia nicht und darum nimmt er sein Leben, genauer gesagt: seine Beine in die Hand und läuft. Er läuft einmal längs durch ganz Israel. Vom Norden, in dem Ahab und Isebel regieren, bis runter in den Süden, in die Wüste. Die wenigen Worte lassen die atemlose Flucht nur erahnen, an deren Ende Elia sich unter einen Ginsterbusch setzt und um seinen Tod bittet. Die Müdigkeit ist zu groß geworden. Die grundsätzliche Erschöpfung in seinem Leben sieht keinen Hoffnungsschimmer.

Was muss in einem Menschen vorgehen, dass er so läuft und dann so redet? Wir können die Situation in ihrer Realität damals nicht mehr nachempfinden, aber eines wird klar: Die Achterbahn im Leben ist anstrengend, mitunter überfordert sie. Dann brauchen wir eine Kraftquelle. Zu Elia kommt der Engel des Herrn, damit er wieder Kräfte tankt. Neue Nahrung, neue Hoffnung, neue Kraft für die Zukunft.

Einmal ist nicht genug. Er muss ihn zweimal stärken. Er braucht die Bestätigung, die Erfahrung, dass Gott bei ihm bleibt. Gerade jetzt, wo nach seiner Wahrnehmung die Achterbahn seines Lebens ihn überfordert. Darum versteckt er sich. Er sucht sich seine eigene Sicherheit, verkriecht sich - vor den Menschen, vor sich selbst. Er will keinen sehen und von niemandem gesehen werden. Und dann geschieht das Wunder: Er darf die Nähe Gottes spüren. Sein Leben wird neu geortet. Es lässt ihn aufstehen und wieder losgehen. Er ist nicht mehr allein, das ist ihm wieder neu zugesagt worden. Er hat ein gutes Stück Gewissheit und Sicherheit, nicht nur zu leben, sondern auch Aufgaben zu übernehmen.

‚Ich kann nicht mehr‘ – ‚Doch, du kannst‘ ... Was lässt uns aufstehen und weitergehen? Welche Kraftquellen haben wir auf unseren Achterbahnen des Lebens? Eine Übung kann helfen: Die Konfis haben in Schuhkartons ihre Kraftquellen hineingebaut. Einerseits sind sie so alltäglich, weil sie jeden Tag genutzt werden, andererseits

werden sie zu ganz besonderen Orten und Quellen, weil auch die Konfis sich der Kraft bewusst wurden, die sie daraus gewinnen können. Am Ende der Übung haben wir alle Quellen vorgestellt und auf den Weg in die Mitte einer Spirale gestellt. Das war symbolisch der lange Weg Elias durch die Wüste. Aus den unterschiedlichsten Quellen sprudelte die Kraft neuer Hoffnung und neu gewonnener Stärke für die Jugendlichen: das Zimmer mit all den vertrauten Gegenständen, den liebevollen Erinnerungen. Spielfelder für jegliche Mannschaftssportarten, deren Gemeinschaft das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten stärkt. Familien und das Miteinander im Urlaub, am Strand oder in den Bergen sind hoch im Kurs als Kraftquelle. Und immer wieder sind es Menschen, die uns begleiten, stützen und helfen, wieder aufzustehen: ‚Doch, du kannst‘ ...

 

Danke dafür! Ihr Pfr. Arndt

Pfarrstellenbesetzung

 Ende Januar hatte der Kirchenvorstand Besuch. Propst Dr. Klaus-Volker Schütz und Dekan Harald Storch waren in die Kirchenvorstandssitzung gekommen, um den Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorstehern den neuen Pfarrer für Westhofen und Abenheim vorzustellen.

Die Kirchenleitung hat die Absicht, Pfarrer Nils Bührmann in dasPfarrdienst-verhältnis auf Probe in unsere Kirchengemeinde zu berufen.

Der Kirchenvorstand hat diesem Vorschlag einstimmig zugestimmt und freut sich auf die Zusammenarbeit mit Pfarrer Bührmann.

Ab Juni 2020 wird Pfarrer Bührmann in Westhofen/Abenheim tätig sein und in einem Festgottesdienst mit Ordination (der Termin wird noch bekannt gegeben) durch Propst Dr. Schütz in sein Amt eingeführt.

 

 

 

 

Inhaltsverzeichnis


ThemenSeite:
Geleit / Pfarrstellenbesetzung 3-5

Tannen Neujahresglut 6

Kinderkirche Westhofen  7-8

Flohmarkt 9
Konfirmation 10-12

Kleidersammlung „Bethel“ 13

Posaunenchor 14-15

Seebachfrösche 16-17

Förderverein Apfelbäumchen 18

Infos aus Abenheim 19-20

Weltgebetstag 21-23

Kirchenvorstand 24-32

Seniorenkreis 33

Gottesdienstplan 34-36
Kasualien 37
Gruppen und Kreise 38

Kontakte und Adressen 39

Konzert / Impressum  40

 

 

Die Ökumenische TelefonSeelsorge Rhein-Neckar ist ein Gesprächs-, Beratungs- und Seelsorgeangebot für alle Menschen in Lebenskrisen und belastenden Situationen. Sie ist gebührenfrei erreichbar unter den bundeseinheitlichen Rufnummern 0800-111 0 111 und 0800-111 0 222 – anonym und rund um die Uhr – oder als TelefonSeelsorge im Internet über Chat- bzw. Mail-Beratung. Den Dienst am Telefon bei der TelefonSeelsorge Rhein-Neckar mit Sitz in Mannheim ermöglichen zurzeit ca. 150 gut ausgebildete ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
Wir suchen für die im November beginnende Ausbildungsgruppe neue ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Der Ausbildungskurs findet, über die Dauer von anderthalb Jahren, in der Regel wöchentlich abends und an mehreren Wochenenden statt. Der Informationsabend bietet Gelegenheit, sich über die Möglichkeiten und Bedingungen der Ausbildung zu informieren. Wir freuen uns, wenn Sie sich für Ausbildung und Mitarbeit interessieren.

 


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Wie gut, dass jemand da ist.


 

 

 

         

 Hier finden Sie uns in Westhofen :

 

Die Gottesdienste in Abenheim werden im Alten Schulhaus (Museum Abenheim) Gegenüber der katholischen Kirche gefeiert.

 

Adresse: An der Kirche, Abenheim

 

 

 

 

 

 

 

  

  

 


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