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ABSCHIED PFARRERIN KLÜNEMANN

 

 

 


In einer gut besetzten Ev. Kirche in Westhofen erlebten die Gottesdienstbesucher am 21. 4. 2013 einen wunderschönen, abwechslungsreichen musikalischen Gottesdienst. Motettenchor und Flötenquartett des Ev. Dekanates und Prädikantin U. Fuß hatten den Gottesdienst gemeinsam vorbereitet.

Die Flöten eröffenten und beendeten den Gottesdienst mit einer stilechten Habanera und dem Voluntary von J. Clark. Ein kompliziertes Ricercare (Fuge) und die „Verlorenen Jahre“ zeigten die Vielseitigkeit des Ensembles mit fünf Spielern. Intonation, Anblastechnik (Artikulatiuon) und harmonisches Zusammenspiel zeigte einen hohen Leistungsstand.

Der Motettenchor begann eindrücklich mit „Herr, höre unser Gebet“ für zwei Sopräne, Chor und Klavier aus dem Elias von F. Mendelssohn-Bartholdy. Von W. A. Mozart erklangen gleich zwei Werke: Laudate Dominum für Solo-Sopran und Chor und das Ave Verum. Strahlend, klar und ausgewogen die Sporanpartie von K. Glaser und die Antwort des Chores, bis beide Gruppen verschmelzen und ein sensibles, gestaltetes Ave verum Corpus.

Im „Tantum ergo sacramentum“ von Fr. Schubert faszinierte alle Zuhörer in der sehr romantisch gestalteten Komposition der Wechsel zwischen Quartett und Chor.

Ein ganz besonderes Lob an den Chor: er mußte ohne Dirigat von Kristine Weitzel singen. Sie übernahm kurzfristig die Klavierbegleitung der erkrankten Pianistin.

„Schade, daß es keine Zugabe gibt, aber wir hören beide Gruppen im Konzert am 27. Okt. 2013 in Hillesheim“, so ein Gottesdienstbesucher.

Abschied von der Gemeinde

Pfarrerin Bettina Klünemann hat nach nach 11 Jahren unsere Gemeinde verlassen und ist zur Christuskirche nach Mainz gewechselt. Am 27. Januar wurde Bettina Klünemann von einer wehmütigen aber auch dankbaren Gemeinde verabschiedet.

Die zahlreichen bewegenden Grußworte machten deutlich, wie engagiert unsere Pfarrerin in unserer Gemeinde ans Werk ging und dass sie Herausforderungen immer voller Tatendrang angegangen ist. Ein Mammut-Projekt aus der jüngsten Vergangenheit war etwa die Sanierung unserer Kirche, die mit dem Wiederaufsetzen des Kirchturms am 2. März 2011 im wahrsten Sinne des Wortes einen Höhepunkt erreichte.

Dekan Harald Storch bedankte sich für Bettina Klünemanns Engagement  in der Notfallseelsorge und für ihre Arbeit mit den Prädikanten und Lektoren im Evangelischen Dekanat Worms-Wonnegau.

Die lange Liste der Grußworte spricht Bände über das Wirken der Pfarrerin,
die - wer auch immer zum Nachfolger gekürt wird - eine große
Lücke hinterlassen wird.

„Man sieht, dass sich ein richtig gutes Miteinander
entwickelt hat“, bestätigte auch Bettina Klünemann.

Viele fragten die Pfarrerin deshalb, wieso etwas, das gut ist, einfach zu Ende sein soll. In ihrer Predigt entgegnete sie darauf: „Nichts bleibt ewig, auch wenn wir es uns noch so sehr wünschen oder viel dafür tun. Nicht unsere
Gesundheit und was wir alles körperlich leisten können. Nicht unsere
Beziehungen zu Menschen, die uns wichtig sind.“ In der Jahreslosung
für dieses Jahr heißt es: „Wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern
die zukünftige suchen wir.“ Für die Pfarrerin bedeutet das: „Nicht für die
Ewigkeit planen, bauen und leben, sondern neugierig suchen und ausprobieren.
Wenn wir wirklich ernst machen mit unserer Suche, wird das
Leben spielend leicht. So lockt uns Gott in die Zukunft. Ich bin gerne
auf der Suche. Wenn wir uns freuen an den Ideen, die wir und andere
haben, dann blitzt Gottes Zukunft schon jetzt auf in unserem Leben,
dann sind wir Christen auf der richtigen Spur - und Gott kommt uns
entgegen.“
 

(Originaltext im Amtsblatt der VG Westhofen 5/2013)

 

 

 


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