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 Vakanzpfarrerin seit 1. Februar 2013:  Pfarrerin Rita Schaab

Ich steh an deiner Krippe hier, O Jesu du mein Leben;
Ich komme, bring und schenke dir, was du mir hast gegeben. Nimm hin, es ist mein Geist und Sinn, Herz, Seel und Mut, nimm alles hin und lass dir’s wohlgefallen.


Liebe Gemeinde,
während ich schreibe, scheint die Herbstsonne in mein Fenster, das Weihnachtslied: Ich steh an deiner Krippe hier“ bringt mich - wie von selbst - an den Weihnachtsabend. Es ist so, als ob sich mein Blick plötzlich nach innen wendet, ich mache, was ich singe: Ich stehe wie von selbst an der Krippe.
Paul Gerhard schrieb dieses Lied im 17. Jahrhundert. Er schneidet aus der Weihnachtsgeschichte wie aus einem Film ein Bild heraus. Dann und stellt er sich mitten in das Geschehen hinein. Auf diese Weise überbrückt er räumliche und zeitliche Entfernungen. Das Lied
ist 5 Jahre nach Ende des längsten Kriegs geschrieben, der je in Europa gewütet hat, dem 30-Jährigen. Seine Frau starb an einer Krankheit, er verlor die Pfarrstelle und wurde weggemobbt:Trotzdem und gerade deswegen ist die Krippe ein Fluchtpunkt.

Ich stehe an der Krippe, ich stehe vor einem neugeborenen Kind. Vorsichtig schaue ich hin und kann mich nicht satt sehen. So ist das bei Neugeborenen. Und
was schenke ich? Paul Gerhard sagt: „Mich selbst.
´Nimm hin, es ist mein Geist und Sinn, Herz, Seel
und Mut, nimm alles hin.“ Alles was mich ausmacht,
verschenke ich.

Manchmal ist es so an Weihnachten, wenn die Kinder
heimkommen. „ Wenn du nur kommst!“ sagen
die Eltern zu den Kindern in der Fremde.
Manchmal ergeht es mir so bei Freunden, wenn ich
sie frage, was soll ich euch mitbringen – auch zu Weihnachten.

„Mir reicht, wenn Du kommst, dass Du Zeit
hast, dass Du den Weg auf Dich nimmst, dass Du einfach da bist!“ Manchmal klappt es auch und alle Erwartungen werden erfüllt. Mit dem Geben und Nehmen, sagen andere, hätte ich es gerne ausgeglichen.
Paul Gerhard schreibt, ich gebe Dir mein Leben, weil ich –so wie ich bin – letztlich alles von Dir habe. Da ist es so viel und so gut wie es ist. und ich gebe es dir.
Manchmal tut es mir auch mitten im Jahr gut, innerlich zur Krippe zu gehen. Ich kann auf Gott, auf Jesus, zugehen wie zu einem neugeborenen Kind, ausruhen, abladen, auftanken, einfach nur innehalten… und ich nehme etwas mit: sein Lächeln, sein Zutrauen, seine
Zukunft.

Dass Sie diese Erfahrung machen können, wünscht Ihnen

Ihre Rita Schaab

 

Pfarrerin Rita Schaab erreichen Sie unter der Telefonnummer 06244 - 999 63 oder auch per E-Mail >>>

   

 


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